Dänische Südsee

von 2008-2011

Mit dem Begriff "Dänische Südsee" wird eigentlich der Seebereich südlich von Fünen einschließlich Ærøskøbing, Langeland und der vielen Inseln dazwischen zusammen gefasst. 
Es ist ein abwechslungsreiches Revier, kleine idyllische Inseln wechseln sich mit kleineren Städten ab. 

Es gibt Plätze, wo man ganz alleine sein kann, und es gibt Orte, die nur so von Seglern und anderen Touristen wimmeln. 
Wie herum soll man um Fünen segeln? Da gibt es keine Empfehlung, außer sich nach dem Wind zu richten. Da die Wetterlage während eines Törn von einer Woche üblicherweise einmal wechseln wird, hat man eine gute Chance Wind von vorne zu vermeiden

 

Eigentlich lässt sich das Wetter ganz einfach zusammenfassen: Segelt man nach Westen, so kommt der Wind aus West, segelt man nach Osten, so kommt er aus Ost. 

Nein, ernsthaft: Das Wetter Rund Fünen ist häufig wesentlich besser als man erwarten würde, wenn man sich zum Beispiel am Norddeutschen Rundfunk orientiert. Wir erleben es sehr oft, dass es in Hamburg stark bewölkt ist und regnet, schon in Flensburg dagegen die Sonne auftaucht und weiter nördlich herrlichstes Wetter herrscht. Das Schengener Abkommen scheint für Wolken nicht zu gelten - die deutsch-dänische Grenze ist oftmals eine echte Wetterscheide.

Ansonsten stimmt schon, dass man oft kreuzen muss. Die vorwiegende Windrichtung ist West bis Südwest. Gerade bei schönem Wetter gibt es aber auch Ostwindlagen (insbesondere im Mai), die einem mit 4 bis 5 Beaufort dann kalte Luft ins Gesicht blasen. Auch ist das Wetter sicherlich nicht so beständig wie im Mittelmeerraum. Ist man eine Woche unterwegs, so wird man höchst wahrscheinlich schon ein paar Regentropfen abbekommen. Auch sollte man seine Reise so planen, dass man zeitlich immer etwas Reserve hat. Es gibt Tage, da wird man froh sein im Hafen bleiben zu können oder wenigstens nur ein paar Meilen segeln zu müssen.

 

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© Markus Wadlinger