Kanalfahrt

Am frühen Morgen bei Sonnenschein  und 10°C haben wir den Hafen von Zwartsluis verlassen und sind dann nicht Richtung Ketelmeer abgebogen, sondern jetzt geht’s nach Süden, ins Zwarte Wasser nach Zwolle.

Mit 4Kn Marschfahrt bei 2000U/min und 1-2 kn Strom gegen uns kamen wir recht gut voran. Gegen Mittag erreichten wir die Schleuse in Zwolle, nach kurzer Wartezeit waren wir dann auch durchgeschleust. Schleuse Nr.1 war geschafft.

Das Schleusen war für uns keine neue Erfahrung, nach vielen Jahre Nordsee hatten wir genügend Erfahrung gesammelt mit großen und kleinen Schleusen jeglicher Art so war der Stand damals, doch dazu später mehr. Kurz nach der Schleuse bogen wir dann ab in die Ijssel die uns mit mächtigem Strom begrüßte. Die Log sprang gleich mal auf 3 bis 3.5 Kn an, was die Fahrt über Grund sofort reduzierte.

Nun gab es zwei Möglichkeiten entweder die Drehzahl erhöhen oder näher an das Ufer ran um den Neerstrom zwischen den Buhnen mitnehmen. Ich entschied mich für die letztere Variante, da der Rumpf aus Stahl ist kann da erst mal nicht viel passieren. Wir fuhren bis auf zwei Meter Wassertiefe ran und der Neerstrom drückte uns auf 4-4,5kn über Grund.... Super läuft doch... erfordert jedoch ein sehr aufmerksames Auge zahlt sich aber aus.

Zur Landschaft kann man sagen viel Grün, viel Natur viele Tiere was ja auch mal schön ist.

 

Am späten Nachmittag so gegen 17Uhr erreichten wir dann den Yachthafen von Deventer der noch ziemlich verlassen war. Kurzes Hallo beim Hafenmeister und wir hatten unseren Platz für diese Nacht, nach so einer langen Fahrt unter Motor hatten wir das Bedürfnis uns zu bewegen und wir machten uns auf in die Stadt was ein Fußmarsch von ca. 3km ist. Der Weg lohnt sich wirklich tolle Innenstadt schöne Bars und Geschäfte einen Supermarkt gibt es auch.... nur man muss das alles zurücktragen und der Weg ist weit. 

 

Der ganze Reisebericht folgt als Tagebuch

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© Markus Wadlinger